Dienstag, 20. Februar 2007

texte vorläufig

vor einiger zeit unterhiel ich mich mit einem jungen journalisten über den generationsbegriff unserer generation. deren einizge bezeichnung im moment mit generation praktikum durch die feullitons geistert. eine pragmatische bezeinung, die gerade mal eine lebensform enthält, keine ideologie, keinen traum, vor allem pragmatismus, die eigene karriere, die absicherung der wohlstandsverhältnisse, ausgelöst vielleicht durch die angst davor den lebenstandard der eltern nie zu erreichen oder nur unter schwierigkeiten. ist das hauptthema.

wir einigten uns schnell drauf, das die bezeichnung praktikum völlig unzureichend sein mußte, da sie wenn überhaupt auch nur einen kleinen teil der generation in kreativen berufen fassen könnte, aber keine ärzte, lehrer, jurrastudenten. Praktika gibt es heir nicht.

wir versuchten also eine neudefinition, die versuche bezichungen zu finden, landeten schnell im privaten, nicht im politischen. das engagement ist nciht öffentlich, nicht im cversuch eine öffenltiche opposition zu generieren sondern wenn die produktion des selbst, das eigene soll geformt, transportiert, gelebt werden, selbstverwirklichung, karriere, familie, aufstieg, erfolg. das ziel ist entweder dazuzugehören zu der gruppe derjenigen die einfluss haben entscheidungen treffen, werlche entscheidungen oder veränderungen aber getroffen und bewergt werden sollen ist in dieser vorstellung zweitrangig oder in einer opposition zu leben, die sich in kleineren netzwerken bewegt, in diesen verbindungen aufbaut und sich darin genügt, hierin eine bestätigung des eigenen tuns zu finden, hierin erkannt zu werden.

Dieses erkannt werden schien uns dabei ein wesentlicher begriff, die bestätigung des selbst, so scheint das konzept des individualismus in eine rganz pragmatischen lebensform angekommen zu sein. Dieses selbst wird ständig wieder befragt, analysiert, stilisiert, was ist für mich gut, wie entwickle ich mich weiter, tut mir diese beziehung noch gut ect.

um mich herum zerbrachen beziehung immer wieder an diesen punkten, der eine machte karriere, der andere hielt das nicht aus, oder wurde plötzlich uninteressant weil die karriere andere möglichekeiten eröffnete, man log sich eine weile an, dann zerbrach es unweigerlich, die wertschätzung des anderen und auch des eigenen war nun mal unzertrennbar auch immer an den erfolg geknüpft, wie auch immer der sich äußerte. der andere mußte zur bereicherung zur wertsteigerung des eigenen beitragen, das eigene zur wertsteigerung des anderen, nur solange sich diese vereinbahrung in der waage hielt, ergab sich der synegieeffekt liebe, oder sagen wir überhaupt die möglichkeit dazu.-

oder das modell projektion, da man es mit sich selbst und den eigenen unzulänglichkeiten udn misserfolgen nciht aushält, sucht man sich einen partner, der dies alles auffangen soll, für ihn versucht man sich selbnst ein wenig zu schätzen, gut darzustellen, der andere versucht dies ebenfalls, beide schließen die augen davor dass sie sich eigentlich für ihre unzulänglihckeiten hassen, absturz vorprogrammiert.

die liste möglichen konstellationen ließe sich sicher noch weiter fortsetzen, allen gemein ist wohl duie unmöglichkeit sich für eine liebe zu entscheiden, sich zu riskieren, sich zu verschenken, wie auch, unter dieser last, der motor ist die ständige flucht.

beziehungen sind daher wahrscheinlcih die konsequenteste form der selbstausbeutung, der selbstvermarktung, pluspunkte und ,inuspunkte sind gegeeinander abzuwägen, schönheit, erfolg, intelligenz, humor, sexappeal attraktivität. die eigesetzte währung sind gefühle, machtspiele, images die es von sich selbst zu erzeugen gilt. was ist attraktiver, oder schon wieder abstoßend, die frau, die angeblich jeden haben kann, und dies auch tut, die frau die angeblich noch nie einen freund hatte, nach der großen leibe sucht, der mann der grad sein diplom mit eins gemacht hat, der attac aktivist, der vom geld der eltern lebt ect.

im internet gibt es eine seite hotornot.com, also attraktiv oder nicht? vor allem amerikaische teenager stellen ihre bilder ein, schnappschüsse oder auch gestellte fotos die vom besucher der seite mit einem klick bewertet werden sollen auf einer skala von 1 bis 10, hat man dies getan, so öffnet sich ein fenster mit der durchschnittsnote des abgebildeten. ein sehr schnelles und relativ absurdes verfahren, denn fängt man an diese bilder zu vergleichen, wird klar dass die bewertungen oft mit viel haut oder zur schau gestellter sexualität zusammenhängen. ansonsten aber relativ willkürlich sind. warum stellt man also sein bild ein? um von wildfremden die man nicht kennt bewertet zu werden, was hat das für einen reiz, wo man doch gar nciht sehen kann ob einen die meinung des gegenübers überhaupt interessieren sollte? es ist eine pseudo demokratische abfrage des eigenen marktwertes, von dem man sich bestätigung erhofft.

2. www.privateamateure.de eine gruppe von leuten, eine seite bei der man mitglied werden muß um an dieser gemeinschaft teilzunehmen, die photos ihrer genitalien ins netz stellen, mit angabe ihrer vorlieben, gesichter sind oft kaum zu sehen, dafür fleisch in nahaufnahme, es werden wünsche erfüllt, nach dem motto schreib mir was du von mir sehen willst und ich stelle die bilder ins netz, an der nicht gerade professionellen qualität der bilder kann man sehen, dass dies wirklich privatleute sind, die darin anscheinend einen reiz sehen, ihre unterwäsche an wildfremde zu verschicken, wünsche zu erfüllen, die scheinbbar begehren ersetzen, denn mit erotik hat dies nciht s mehr zu tun, die bilder sind die nackten tatsachen-

das internet in seiner anonymität und unverbindlichekit ist ein tummelplatz der phantasien in dieser richtung, dating und flirt bereiche, second life ect. acuh hier gäbe es noch dutzende beispiele.

wie ist es also möglich diese unglaubliche grenze der eigenen abbildung zu überschreiten, wie ist es möglich zu lieben? denn all dies, die ständige bewertung und die sucht der selbstbewertung können dies ja nur verunmöglichen.

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