Dienstag, 20. Februar 2007

texte vorläufig 2

Lulu
Projektion, Abbildung, Selbstdarstellung
Me the Monster


Wedekind hat sich für lulu als figur nicht interessiert er hat einen sogenannten reinen thor geschaffen um anhand dieses wesens eine gesellschaft vorzuführen die mit sich selbst und ihren sexuellen begierden nicht umgehen kann. Lulu ist für ihn eine hülle. Die provokation die dies hatte ist in zeiten wo, wie zadek so schön sagte man 15 nackte frauen auf fahrrädern über die bühne fgahren lassen kann und es stört keinen, nicht mehr interessant.

Dieses selbst als hülle, scheint mir die modernität dieser figur auszumachen, sie ist das bild, was von ihr gemalt wird, sie erschafft sich als bild immer wieder neu.- sie verfängt sich darin.- sie ist nicht opfer sondern wie alle anderen scheiternde. Ihre unmöglichkeit es mit einem aus zu halten kommt aus der unmöglichkeit es mit sich selbst auszuhalten. Sie ohne ein bild von sich wäre ncihts, daher brauch sie jemanden für den sie sich abbilden kann.

Dieses stück ist das erste, dass ich lese in dem eine frau, nachdem ihr mann lieber die türklingel beantwortet anstatt mit ihr sex zu haben masturbiert, in dem ein mann zu dem anderen sagt, prostituier dich doch, wenn deine frau hat geld, was willst du noch, in dem eine frau in der prostitution noch einen liebesdienst seiht und ihren freiern hinterherläuft. Dieses stück ist nicht in seiner freizügigkeit aber in seiner drastik immer nohc eine herausforderung, denn es hat keinen platz für sentimentalitäten, romantischen vorstellungen von liebe, es herrscht die nackte sucht danach den anderen zu besitzen, die eigene sehnsucht zu befriedigen, mitleid, gibt es in diesem stück nicht mit niemand. Wer stirbt stirbt allein.

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